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Reisevorbereitung

Die Auswahl der Medikamente ist vom Reiseziel, dem Reisecharakter und der persönlichen Neigung zu Erkrankungen abhängig.

Bei Fernreisen sollten sie unbedingt Informationen über notwendige Schutzimpfungen und eine erforderliche Malariaprophylaxe einholen.


Die wichtigsten Schutzimpfungen:

  • Diphtherie
  • Gelbfieber*
  • Hepatitis A und B
  • Polio (Kinderlähmung)*
  • Tetanus
  • Tollwut*
  • Typhus*

* abhängig von Reiseziel und Reisecharakter



6 Wochen vor Reisebeginn:

Impfstatus sowie Dauermedikamente überprüfen.
Hinweis: Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen erstatten inzwischen viele Reiseimpfungen. Bitte informieren Sie sich.

Bescheinigungen:
Wenn Sie verschreibungspflichtige Dauermedikamente mit sich führen, benötigen Sie für zahlreiche Reiseländer eine ärztliche Bescheinigung über die mitgeführten Medikamente.
Ein entsprechendes Formular erhalten Sie von uns oder Ihrem Hausarzt.
Download: Medikamentenbescheinigung (PDF)

Einfuhrbeschränkungen:
Für einige Länder, insbesondere im arabischen Raum, gelten sehr strenge Einfuhrbeschränkungen für bestimmte Arzneimittel. Das betrifft auch Medikamente, die Sie ohne Rezept erwerben können. Zum Beispiel: Hustenstiller. Bitte informieren Sie sich vor der Reise über mögliche Einfuhrverbote, um keine Schwierigkeiten im Reiseland zu bekommen.

Wichtig! Dauermedikamente gehören in das Handgepäck!




Checkliste Reiseapotheke

Reiseapotheke
  • Schmerzen und Fieber
    Schmerz- und Fiebertabletten; Fieberthermometer
  • Erkältungen und Abwehr
    Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Ohren, Abwehrstärkung
  • Reiseübelkeit
    Reisetabletten, Reisekaugummi, Cocculus D12 Globuli
  • Magenbeschwerden / Blähungen
    Magentropfen, Gentiana comp. Globuli
  • Verstopfung
    Abführmittel
  • Bei Magendruck und Alkoholkater
    Nux Vomica D6 Globuli, Magnesium
  • Durchfall
    Loperamid, Tannacomp, Vaprino, Omnibiotic
  • Insektenstiche
    Abwehrspray, Kühlgel, Apis D12; Zeckenzange
  • Sonnenbrand / Sonnenallergie
    Schutz mit hohem LSF, Panthenol-Spray, Allergietabletten
  • Wunden
    Pflaster, Schere, Pinzette, Wund-Spray, Heilsalbe
  • Prellungen und Blutergüsse
    Traumeel, Arnica D6, Elastikbinden, Kühlkompressen
  • Kreislaufbeschwerden
    Korodin Tropfen, Diacard
  • Augentropfen bei Reizungen
    befeuchtende Augentropfen, Euphrasia
  • Allergiemittel
    Cetirizin- oder Loratadin-Tabletten, Augentropfen, Nasenspray
  • Je nach Reiseziel
    Einwegkanülen und Spritzen, Wasserentkeimungstabletten, Desinfektionstücher, Mosquitonetz

Download: Checkliste Reiseapotheke (PDF)



Tipp

Vorbeugung von Reisedurchfall

Zur Vorbeugung von Durchfall (z.B. für Afrika/Asien) ab ca. 5 Tage vor Abreise täglich 2 x 5 Globuli Okoubaka D3 nehmen. Die Einnahme bis zum Reiseende fortsetzen.
Alternativ: Vorbereitung der Darmflora auf die neue Umgebung mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln. (Omnibiotic Reise) Bei akuten Beschwerden viel trinken! Am besten Elektrolytlösung (Oralpaedon) zur Kreislaufstabilisierung.

Leitsatz in südlichen Ländern:
„Brüh es, koch es, schäl es oder vergiss es!“
Getränkeflaschen sollten beim Erwerb original verschlossen sein. Keine Eiswürfel in Getränken.



Zeitverschiebung und Medikamente

Zeitverschiebung: - 6 Stunden (Mitteleuropa - USA)

  • übliche Einnahme um 8 Uhr MEZ
  • Einnahme am Abflugtag um 10 Uhr MEZ
  • 1. Tag: Einnahme 6 Uhr Ortszeit USA
  • 2. und jeder weiterer Tag: Einnahme um 8 Uhr Ortszeit USA.

Die Umstellung erfolgt beim Rückflug analog der Zeitverschiebung + 6 Stunden.


Zeitverschiebung: + 6 Stunden (Mitteleuropa - Thailand)

  • übliche Einnahme um 8 Uhr MEZ
  • Einnahme am Abflugtag um 6 Uhr MEZ
  • 1. Tag: Einnahme 10 Uhr Ortszeit (Thailand)
  • 2. und jeder weitere Tag: Einnahme um 8 Uhr Ortszeit
Die Umstellung erfolgt beim Rückflug analog der Zeitverschiebung - 6 Stunden.




Pille auf Reisen

Bei Kombinationspräparaten ist der Empfängnisschutz gewährleistet, wenn zwischen zwei Einnahmen nicht mehr als 36 Stunden liegen.

Sonderfall Minipille

Eine Zeitverschiebung von mehr als drei Stunden beeinträchtigt den Empfängnisschutz, denn die Minipille muss exakt alle 24 Stunden genommen werden. Wer die Minipille nimmt, sollte also bereits bei einer Zeitverschiebung ab drei Stunden eine zusätzliche Pille am Abreisetag zwölf Stunden nach der letzten Einnahme nehmen.




Adressen und Rufnummern


Notrufnummer international: 112

Die Notrufnummer 112 gilt für alle internationalen Handynetze (mit GSM-Standard) und dient auch innerhalb des gesamten europäischen Festnetzes als Notrufnummer.

Hinweis: Im Bedarfsfall informieren Sie sich bitte für das konkrete Reiseland zur Sicherheit noch einmal.


Medizinische Informationen zum Reiseland:

Aktuelle Empfehlungen und Informationen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (DTG), der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).


Bei Notfällen im Ausland:


Bei Verlust oder Diebstahl von Karten:

  • Sperrnotruf für alle Karten: +49 116 116