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Blutdruck messen

Richtwerte

Welche Blutdruckwerte normal und erhöht sind, zeigt folgende Übersicht.

ideal:
systolisch < 120, diastolisch < 80

optimal:
systolisch < 130, diastolisch < 85

normal:
systolisch < 140, diastolisch < 90

Hochdruck:
systolisch > 140, diastolisch > 90

Abhängig von der gemessenen Blutdruckhöhe wird der Hochdruck auch in verschiedene Schweregrade eingeteilt.

1. Grad - milde Hypertonie:
systolisch 140-159, diastolisch 90-99,
2. Grad - moderate Hypertonie:
systolisch 160-179, diastolisch 100-109,
3. Grad - schwere Hypertonie:
systolisch > = 180, diastolisch > = 110

Quelle:
Richtlinien der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdruckes e.V.


Blutdruck richtig messen

Service

Lassen Sie sich bei der Auswahl des passenden Blutdruckmessgerätes bei uns in der Apotheke beraten.
Verschiedene Faktoren sind zu berücksichtigen:

  • Welche Funktionen des Messgerätes benötigen Sie wirklich?
    - Speicher für Messwerte
    - verschiedene Nutzer des Messgerätes mit separatem Speicher
    - Größe der Anzeige
    - Anschlussmöglichkeit über ein Netzteil
  • Passt die Gerätemanschette zu Armumfang oder Handgelenkumfang?
  • Bestehen Herzrhythmusstörungen?
    Hier können viele automatische Geräte nicht korrekt messen.

Wir beraten Sie gern persönlich.

Volkskrankheit hoher Blutdruck

Etwa jeder vierte Bundesbürger leidet an zu hohem Blutdruck (Hypertonie); bezieht man die sogenannte Grenzwert-Hypertonie mit ein, ist es sogar jeder zweite.

Unbehandelte Bluthochdruckpatienten leben gefährlich: 40 Prozent der Todesfälle bei unter 65-Jährigen sind Folgen von Erkrankungen durch Bluthochdruck.
Das Tückische ist, dass frühzeitige Warnsignale fehlen: Weder ein stark durchblutetes, rotes Gesicht noch dick hervortretende Adern an der Schläfe haben etwas mit Bluthochdruck zu tun. Es gibt keine typischen Beschwerden, die speziell auf zu hohen Blutdruck hindeuten.
Unbemerkt kann Bluthochdruck so über Jahre hinweg zu dauerhaften Organschäden führen.

Die Folgen sind:

  • Überlastung von Herz und Gefäßen
  • die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden
  • Herzschwäche
  • Nierenschäden

Bei rechtzeitiger Behandlung können diese Risiken verringert werden.